24.03.2026
Die europäische RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances) wird erweitert:
Ab Juni 2027 tritt ein umfassendes Bleiverbot für bestimmte Anwendungen in Kraft. Die neue Regelung kann auch Auswirkungen auf den Einsatz von Blankstahl in elektrischen Komponenten haben.
Unternehmen, die Blankstahl in Bauteilen für elektrische Anwendungen einsetzen, sollten sich daher frühzeitig mit den Anforderungen der kommenden RoHS-Anpassung auseinandersetzen.
Ob die neue RoHS-Regelung relevant ist, hängt maßgeblich von der späteren Endanwendung der Blankstahl-Komponenten ab.
Betroffen sind:
Nicht betroffen sind:
Da insbesondere aus Südeuropa aktuell vermehrt Anfragen zur RoHS-Richtlinie und zum Bleiverbot eingehen, möchten wir frühzeitig über die Situation informieren und mögliche Lösungsansätze aufzeigen.
Um die zukünftige RoHS-Konformität von Werkstoffen sicherzustellen, empfiehlt es sich, frühzeitig die chemische Zusammensetzung eingesetzter Materialien gemeinsam mit Zulieferern zu prüfen.
Aktuell werden verschiedene Alternativen zu klassischen bleihaltigen Werkstoffen diskutiert, darunter:
Welche Werkstofflösung geeignet ist, hängt von der jeweiligen Anwendung, den technischen Anforderungen sowie den Verarbeitungsbedingungen ab.
Sollten Ihre Produkte von der kommenden RoHS-Änderung zum Bleiverbot betroffen sein, unterstützen wir Sie gerne bei der Bewertung möglicher Lösungen. Dazu gehören unter anderem:
Bei Fragen zur RoHS-Richtlinie, zum Bleiverbot oder zu geeigneten Blankstahl-Alternativen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.