Andernach und Bleck -

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Blankstahl ist unsere DNA.

Von der Fertigung, über den Vertrieb bis hin zum Management – Blankstahl
liegt in unseren Genen. Wir produzieren und perfektionieren Formen, die allerhöchsten
Ansprüchen genügen. Mit unseren einzigartigen Fertigungsverfahren produzieren
wir flexible Blankstahl-Lösungen in über 9.000 Abmessungen. Ob zu Lande, Wasser
oder Luft – in jedem Einsatzgebiet dieser Erde ist Blankstahl „made in Hagen“ zu finden.

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In vielen Details
ist Blankstahl von
Andernach & Bleck

Profile für Schließzylinder

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Andernach & Bleck

Wellen für Elektromotoren

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Komponenten für Drehmaschinen

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Hydraulikkomponenten für Fertigungsanlagen

Stahl-Lexikon

Direktreduktion

Alle Verfahren, die Eisenerz im festen Zustand, d.h. ohne den Umweg über die flüssige Roheisenstufe, reduzieren. Das Produkt ist Eisenschwamm (oft auch DRI für direct reduced iron). Dabei werden Erze feinkörnig oder stückig eingesetzt. Reduziert wird mit gasförmigen (Wasserstoff, Kohlenoxid, Gasgemische) oder festen Reduktionsmitteln (Kohle) bei relativ niedriger Temperatur von 600 bis 1.000°C. Nach ihrer Arbeitsweise lassen sich folgende Verfahren der D. unterscheiden (Verfahrensbeispiele in Klammern):

1. Wirbelschicht- Verfahren
Feinerz wird von Reduktionsgas aufgewirbelt und im Schwebezustand reduziert. Das kontinuierlich abgeschiedene Eisenpulver wird im Anschluß brikettiert. (Das FIOR-Verfahren arbeitet mit einer stationären, die Circored- und Circofer-Prozesse mit zirkulierender Wirbelschicht).

2. Retorten-Verfahren
Die Reduktion erfolgt in mehreren Behältern (Retorten), die nacheinander vom heißen Reduktionsgas durchströmt werden (HYL). Kohle und Koksgrus verwendet das Höganäs-Verfahren. Beide arbeiten absatzweise nach dem Gegenstromprinzip. Reaktionstemperatur ca. l. 000°C.

3. Schachtofen-Verfahren
Ein klassierter Erzmöller wird in einem senkrechten Schachtofen von durchgeblasenem Reduktionsgas reduziert bzw. durch dessen Teilverbrennung vorgewärmt. Kontinuierlicher Betrieb mit Arbeitstemperaturen von rd. 900°C (Midrex).

4. Drehrohrofen-Verfahren
Stückiges Erz wird im beheizten, schwach geneigten Drehrohrofen mit festem Brennstoff bei einer Arbeitstemperatur von ca. 1.050°C reduziert.
Als Produkt wird Eisenschwamm kontinuierlich abgezogen (SL/RN-Verfahren). Der Vorteil der D. im Vergleich zum Hochofen liegt im Verzicht auf Koks. Direktreduktionsverfahren sind für Ministahlwerke auf Elektroofenbasis von Bedeutung. Zur Erzeugung von Flachprodukten sind sie in jüngster Zeit auch zunehmend in Europa im Gespräch.


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